"Sicher in den
Urlaub“ eine Aktion der Autobahnpolizeistation KS-Baunatal mit
„Christoph 7“
und seinem
Förderverein, vom 10.-12. Juli 2009 an der am BAB –Rasthof Kassel
Ein Event der besonderen Art
unterstützte der Förderverein der Luftrettungsstation „Christoph 7“
Kassel am vergangenen Wochenende. Denn zu diesem Zeitpunkt begannen
die Schulferien in Hessen und damit auch der Reiseverkehr für viele
Urlauber.
Auf Initiative von Uwe Cybzik,
Polizeioberkommissar der Autobahnpolizeistation Baunatal, sollten
die zahlreichen Urlauber und Brummi-Fahrer auf Risiken und
Besonderheiten im Urlaub –und vor allem auf der Strasse- hingewiesen
werden. So informierte die Polizei am Autobahnrasthof Kassel, mit
einem Stand, zwei neuen Streifenwagen in blau/signalgelb und einem
Info-Wohnwagen über Trick- und Taschendiebe, erklärte anschaulich
den Unterschied zwischen richtigem Geld, Blüten und Fälschungen und
gab viele Tips, die von zahlreichen Reisenden gern angenommen
wurden. Gleich gegenüber hatte der Förderverein der
Luftrettungsstation „Christoph 7“ sein Infomobil und einen Stand
aufgebaut, an dem man anschaulich beobachten konnte, wie gut ein
rohes Ei durch ein Styropor-Helmchen geschützt wird, wenn es aus
1,50 m auf den Asphaltboden fällt oder aber ein rohes Ei unbehelmt
den gleichen Weg nimmt. Demonstriert werden sollte damit der gute
Schutz, den ein Radfahrer mit Fahrradhelm besitzt oder eben auch
nicht. Die kleine Demonstration hinterließ bei Jung und Alt großen
Eindruck, zumal kurze Zeit später auch noch der echte
Rettungshubschrauber einflog. Dessen Besatzung unterstrich
anschaulich noch einmal die Bedeutung eines guten Selbstschutzes mit
eigenen Berichten. Währenddessen konnten sich die zahlreichen
Reisenden am Stand der Luftrettung auch Blutdruck, Puls und
Sauerstoffsättigung sowie den Blutzucker messen lassen, was
ausgiebig und dankbar genutzt wurde. Bei den youngster war natürlich
vor allem der Hubschraubersimulator im Infomobil gefragt, zumal hier
der neue orange Rettungshubschrauber mit original Texturen der
Kasseler Maschine, sowie die Fliegerstaffel der Bundespolizei in
Fuldatal ebenso eingepflegt war, wie auch Hubschrauber der
Bundespolizei in blau, der Landespolizei und sogar das Infomobil
selbst. Neben den erwähnten Ständen fand man einen Simulator, der
eine Autofahrt mit 1,6 Promille nachempfinden lies, einen Infostand
zum Thema „Sekundenschlaf und Schlafapnoe“ und den ADAC, der
ebenfalls über seine Arbeit und eigene Angebote für Autofahrer
informierte. Die Standbesucher selbst kamen aus Deutschland, aber
eben auch aus vielen Länder Europas. So nutzten Schweizer,
Österreicher, Niederländer ebenso das reichhaltige
Informationsangebot, wie Besucher aus Polen und natürlich aus dem
Kasseler Umland, die durch die Presse aufmerksam gemacht worden
waren. Ein Besucher hatte allerdings eindeutig die weiteste Anreise:
der Paramedic kam aus Melbourne in Australien. Er nutzte freudig
alle Angebote und deckte sich mit den aktuellen Artikeln aus dem
Merchandising Angebot des Fördervereins ein. Seine Unterstützung und
das persönliche Interesse an der Aktion demonstrierten auch der
Präsident des Polizeipräsidiums Nordhessen, Wilfried Henning sowie
der oberste Dienstherr der Hessischen Polizei, Innenminister Volker
Bouffier, durch ihren Besuch. Sie zollten den anwesenden
Polizeibeamten und den Kasseler Luftrettern, den Mitgliedern des
Fördervereins sowie den anderen Standbetreibern, großes Lob für Ihr
Engagement. Innenminister Bouffier unterstrich dies noch einmal im
Hinblick auf die Präsenz der Luftrettung – „Christoph 7“ war an
allen drei Aktionstagen für unterschiedliche Zeit präsent- mit den
Worten „…dafür stehen wir!!“. Im Einsatz waren übrigens auch der
Dienststellenleiter der Polizeiautobahnstation Baunatal Stieglitz
mit rund 15 Beamten, der Rettungsdienstleiter des DRK Hofgeismar,
Holger Röder-Anhalt, 12 aktive Mitglieder des Fördervereins der
Luftrettungsstation „Christoph 7“, 3 Notärzte, 2
HCM-Rettungsassistenten, zwei Piloten der
Bundespolizei-Fliegerstaffel-Fuldatal und die Feuerwehr Lohfelden,
die den Brandschutz für die An- und Abflüge des
Rettungshubschraubers dankenswerter Weise übernahm.
Als Fazit kann
man festhalten, dass sich das gesamte Engagement mehr als gelohnt
hat: zahlreiche Bürgerinnen und Bürger konnten anschaulich
informiert, gesundheitlich kurz gecheckt und durch die Kontakte vor
Ort, auch die Zusammenarbeit der Luftretter mit der Autobahnpolizei
in Baunatal gefestigt werden. Einig war man sich: im nächsten Jahr
gibt´s eine Neuauflage der Aktion.
von links:
Polizeipräsident Wilfried Henning, Veranstalter Uwe Cybzik,
Hessischer Innenminister Volker Bouffier, Leitender
Rettungsassistent Hans-Dieter Bohlander, Nicole Dargel mit
Sohn Mika vom Förderverein Christoph 7