Zusammenarbeit der großen Luftrettungsunternehmen auf
Bundesebene
Auf Initiative des Ärztlichen Koordinators der
Luftrettungszentren des Bundesministeriums des Innern (BMI), Peter
Stahl, Kassel, konnte vor rund 2 Jahren die Zusammenarbeit von
ADAC-, DRF-Luftrettung, des Teams DRF und den Luftrettungszentren
des Bundes - nicht nur auf medizinischer Ebene – nachhaltig
verbessert werden. Dies führte dazu, dass sich eine Arbeitsgruppe
der Medizinischen Leiter der Organisationen, die so genannte AG
MedLO konstituierte. Die Mediziner dieser Arbeitsgruppe befassen
sich mit z.B. aktuellen medizinischen Themen, wie
Ausbildungsstandards, Medizintechnik und berufspolitischen
Fragestellungen um nur einiger zu nennen.
Diesmal trafen sich im Oktober die Dres. Braun (DRF),
Bennecker und Graf (Team DRF) Ruppert und Stolpe (ADAC) sowie
Probst und Stahl (BMI), beim historisch ersten Luftrettungszentrum
Deutschlands „Christoph 1“ in München - Harlachingen (http://www.christoph-1.de/)
. Themen waren u.a. die Entwicklung einer einheitlichen Vorgabe für
eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) im Luftrettungsdienst, die
Vorbereitungen für einen „Einführungsseminar für Notärzte in der
Luftrettung“ und die Präsenz der Arbeitsgruppe im Kreise der
Notfallmedizinischen Organisationen auf Bundesebene. Gastgeber war
die ADAC Luftrettung GmbH, die seit 1970, am gleichen Standort,
mittlerweile aber in neuen Räumlichkeit nebst Hangar, das erste
zivile Luftrettungszentrum in Deutschland betreibt.
Dr. med. Erwin Stolpe, seit 1973 in der Luftrettung
tätig, begrüßte die Mitglieder der AG und moderierte die
Veranstaltung, die einmal mehr die guten Beziehungen der großen
Luftrettungsorganisationen untereinander dokumentierte.
Fotos: Konstantin Stahl,
Förderverein „Christoph 7“ Kassel e.V.