Wie bereits
schon in den Vorjahren, trafen sich auch in diesem Jahr die
Vertreter der 12 Luftrettungszentren mit Zivilschutzhubschraubern
des Bundes vom 7.-9. Oktober in der Akademie für Krisenmanagement
und Notfallplanung (AKNZ)in Bad Neuenahr-Ahrweiler um sich
auszutauschen, an einem gemeinsamen Qualitätsmanagement zu arbeiten
und sich über Belange der Luftrettung zu informieren. Unter den rund
50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die medizinischen Leiter
der Luftrettungszentren (Notärzte und Rettungsassistenten (HCM)),
verantwortliche der Staffeln und der Fliegergruppe der Bundespolizei
sowie Vertreter der Rettungsdienstträger in den Bundesländern.
Unter Leitung
von Frau Dr. Krieg und Frau Christiane Dörnen vom Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), sowie dem Ärztlichen
Koordinator der Luftrettungszentren des Bundesministeriums des
Innern, Herrn Peter Stahl, konnte eine interessante Tagung
organisiert werden, die Vorträge, Exkursionen und workshops
umfasste. So fanden sich Themen wie „Der SAR-Dienst der Bundeswehr“,
„Leichtsauerstoffflaschen aus Carbon – wie ist der technische
Sachstand“ ebenso im Programm, wie Erfahrungsberichte aus den
Luftrettungszentren, um nur einige Punkte zu nennen. Hierfür konnten
Referenten der Bundeswehr, vom BBK selbst und aus der freien
Wirtschaft gewonnen und damit sicher gestellt werden, dass
vielfältige Informationen die Teilnehmer erreichten.
Selbstverständlich nahmen auch die Ärztlichen Leiter der
ADAC-Luftrettung, Dr. Mattias Ruppert und der Deutschen
Rettungsflugwacht (DRF) Dr. Jörg Braun als „vertraute Gesichter“ an
der QM- und Informationsveranstaltung teil.
Eine
abendliche Exkursion zur Dokumentationsstätte des ehemaligen
Regierungsbunkers in Ahrweiler (http://www.regbu.de/),
der einen kleinen Rückblick in die Zeiten des kalten Krieges
ermöglichte, rundete die Veranstaltung ab.