Eberhard Trogisch ist schon seit 9 Jahren pensioniert.
Bis
dahin arbeitete der heute rüstige, siebzig Jährige in einer der
größten karitativen Einrichtungen der Region, den Baunataler
Werkstätten. Mit Leib und Seele und aus voller Überzeugung, wie das
Geburtstagskind selbst bemerkt. Noch immer zeugen zahlreiche
Kontakte von und zu seinem damaligen Arbeitsplatz von der
Herzlichkeit und der Zuneigung, die sein Wirken noch nach den vielen
Jahren hinterlassen hat.
Jetzt
aber hatte Eberhard Trogisch eine besondere Idee - und das nicht
zum ersten Mal.
Er bat
nämlich seine Gratulanten, ihn nicht mit Geschenken zu beehren,
sondern den hierfür geplanten Betrag dem Förderverein der
Luftrettungsstation „Christoph 7“ e.V. in Kassel zu spenden.
„Fast
alle Gratulanten haben meinem Wunsch entsprochen“, wusste Herr
Trogisch zu berichten, als er am vergangenen Freitag mit seiner
Ehefrau das Luftrettungszentrum „Christoph 7“ auf dem Dach des Roten
Kreuz Krankenhauses in der Kasseler Hansteinstrasse besuchte. Hier wurden
beide vom Schatz-meister des Vereins, Uwe Baumert, und kurze Zeit
später vom einfliegenden Vorsitzenden und Dienst habenden Notarzt
Peter Stahl, freudig willkommen geheißen. Nach einer kurzen
Präsentation der Arbeit der Luftretter und Vorstellung der
Aktivitäten des Fördervereins, überreichte das Geburtstagskind seine
namhafte Spende.
Beide
Vorstandsmitglieder dankten dem Ehepaar Trogisch herzlich für seine
großzügige Unterstützung, die der Verein in diesem Jahr besonders
gut gebrauchen kann. Sind doch in diesem Jahr allein für die
Fortbildung der Luftretter mehrere tausend € vorgesehen, die mit
großem Engagement ihrer Arbeit nachgehen. Bescheiden, wie es nun mal
seine Art ist, bat Herr Trogisch, seine Aktion nicht in der Presse
bekannt zu machen, stimmte aber der Berichterstattung auf der
homepage der Kasseler Luftrettung zu.
Dem
Wunsch kommen wir natürlich gern nach.
Übrigens: dies war nicht die erste Spendeaktion von Eberhard
Trogisch. Auch das Kinderkrankenhaus „Park Schönfeld“ und die
Baunataler Werkstätten kamen bereits in den Genuss seiner
Hilfsbereitschaft.
Vielleicht findet diese Art, vom persönlichen Wohlstand ein wenig
abzugeben ja sogar den einen oder anderen Nachahmer…