www.christoph7-kassel.de

 

Ihr Rettungshubschrauber aus Kassel
Startseite LRZ Christoph 7 Förderverein Aktuelles Shop Newsletter
Einsätze Galerie Termine Gästebuch Links Kontakte Impressum

Aktuelles

 
 

Original Leserbrief aus der HNA vom 05.01.2010

Hinweis: Der Leserbriefverfasser Herr Steinbach ist als Mitarbeiter bei der AOK beschäftigt.

Stellungnahme zum Leserbrief:     

Schutzbekleidung keine Kassenleistung?

 

Um es vorweg zu nehmen: Hessen ist im Vergleich zu anderen Bundesländern in der Organisation und Strukturierung der Luftrettung vorbildlich.

So sind gerade in den letzten 10 Jahren deutliche Verbesserungen in der Ausstattung des Personals, der Qualitätssicherung und der Koordination erzielt worden. Mussten sich vor gut zehn Jahren tatsächlich noch die medizinischen Besatzungsmitglieder Stiefel teilen, ist dies heute nicht mehr der Fall (nachzulesen auf der Homepage des Rettungshubschraubers unter der Rubrik „Förderverein“). War dies damals sicher auch ein Grund, warum der Förderverein gegründet wurde, so setzt der Verein gestern wie heute natürlich auch andere Schwerpunkte in seiner Unterstützung für die Luftrettung. Vor allem in der Fortbildung des Medizinischen Personals (Finanzierung von Kursen, Seminaren, Fachzeitschriften, mit der Anschaffung von Reanimationspuppen, etc.) und durch die Information der Bevölkerung über die Möglichkeiten und Grenzen der Luftrettung. So wurden auch im letzten Jahr wieder rund 20 Öffentlichkeitsveranstaltungen ausgerichtet und mit vielen hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit den Menschen in der Region die Luftrettung nahe gebracht.  

In diesem Jahr führt die Vielzahl der Anfragen von Feuerwehren, Krankenhäusern und Ärzteverbänden sogar dazu, dass nicht alle beschickt werden können. Zu den Anfragenden gehören örtliche Feuerwehren ebenso,  wie das Sozialministerium oder das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Gefördert wird vor allem die Zusammenarbeit der zahlreichen, an der Notfallrettung beteiligten Organisationen. Dies schlägt sich auch in den Anforderungszahlen wieder. Beispielweise führte die professionelle Arbeit der Rettungscrews und der ständige Austausch mit Leitstellen und Rettungswachen dazu, dass in Regionen, in denen der Hubschrauber vor 10 Jahren nur ausnahmsweise gerufen wurde, heute ganz normal zum Alltag der Notfallversorgung gehört. Im Schwalm - Eder Kreis und im Landkreis Waldeck - Frankenberg stiegen die Anforderungen z.B. auf das Doppelte. Dieser Erfolg ist in erster Linie für die Bevölkerung wichtig und vielleicht auch ein ganz klein wenig der Arbeit des Fördervereins zu verdanken. Wenn es also einen Zeitungsartikel sicherlich spannender gestaltet, so ist der jeweilige Redakteur doch gut beraten, Zitate inhaltlich nicht so zu verdrehen, dass der Wahrheitsgehalt darunter leidet.

Übrigens: die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen kann heut zu Tage als sachlich und konstruktiv bezeichnet werden. Sie fällt in den Zuständigkeitsbereich der Beauftragten (DRK Rettungsdienst gGmbH, Bundespolizei und Rot Kreuz Krankenhaus) und wird vom Träger der Luftrettung, dem Regierungspräsidium in Gießen, koordiniert. Und das ist ebenfalls gut so.

 

Peter Stahl

Vorsitzender des Fördervereins

der Luftrettungsstation  „Christoph 7“ Kassel e.V.

 

 
 
[ zurück ]
 
 
Luftrettung mitten in Deutschland

Besucher:

 

© Christian Davin