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Luftrettung präsentiert sich auf Familienfest

 

Am letzten Wochenende veranstaltete das Mercedes Werk Kassel erneut einen großen Familientag. Neben diversen Fahrzeugpräsentationen (zur Ausstellung kam dabei auch ein historischer Rennwagen, der „Silberpfeil“ von Mercedes), Kinderanimationen, Werksbesichtigungen und werkseigenen Informationsständen, wurde auch ein viel beachtetes musikalisches Programm angeboten. Vor allem der Komiker Bodo Bach brachte mit seiner hessischen Mundart Hunderte zum Lachen. 

Bereits das zweite Mal konnte sich aber auch die Luftrettung und der Förderverein einem großen Publikum auf dem Gelände des Kasseler Mercedes Werks präsentieren.

Anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Daimler AG begleitete der Förderverein der Luftrettungsstation „Christoph 7“ Kassel e.V. das Familienfest, bei dem – trotz unbeständigen Wetters – tausende Menschen zu Besuch kamen. Neben den traditionellen Präsentationen mit Flugsimulator und dem Shop, landete gegen Mittag auch der echte Rettungshubschrauber selbst auf dem Werksgelände und wurde sofort von Alt und Jung umringt. Gesichert von der Werkfeuerwehr Mercedes mit Unterstützung der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Wolfhagen war der Hubschrauber ein wichtiger Anziehungspunkt. Neben der Besatzung selbst informierte u.a. der Leitende Rettungsassistent H.-D. Bohlander über die Ausstattung des Hubschraubers, was viele Menschen anerkennend registrierten. Derweil besetzten Nicole Dargel, Lisa Altmann, Patricia Fiand, Sarah Pfannkuch und Manfred Warnecke den Stand und das Infomobil. Besondere Unterstützung erfuhr das Team auch durch den früheren Bundespolizeipiloten und ehemaligen Öffentlichkeitsbeauftragten des Fördervereins Jerry Schneider, der in Paraguay verheiratet und dort wohnhaft, zu Besuch in der alten Heimat war. Daneben war auch Dirk Hillebold, „Vater“ des Flug-Simulators im Infomobil und langjähriges Mitglied des Vereins vor Ort und sorgte für einen reibungslosen „Flugbetrieb“.

Neben einem großen allgemeinen Interesse an der Arbeit der Luftretter, gab es noch eine Überraschung: der Motorradclub „Die Laschkorken“ aus Lohfelden statteten dem Stand von Christoph 7 einen Besuch ab und überbrachten nicht nur Grüße. (Näheres im weiteren Artikel).

Während der regulären Informations- und Verkaufsarbeit unterstützte die medizinische Crew des Fördervereins (Hans Dieter Bohlander und Peter Stahl) den Sanitätsdienst des DRK Kassel-Wolfhagen bei zwei internistischen Notfällen, was allseits dankbar zur Kenntnis genommen wurde. 

Prominentester  Gast am Stand der Luftrettung war übrigens der Leiter der weltweiten Achs- und Getriebeproduktion bei Daimler Trucks und somit auch der Werke Kassel und Gaggenau, Herr Dr. Holger Steindorf mit seiner Frau Gemahlin. Herr Dr.Steindorf  ließ es sich nicht nehmen, einen wirklich respektablen Flug mit dem Hubschrauber (im Simulator) zu unternehmen, der ihn virtuell in die Region des Flugplatzes Kassel-Calden führte. Während sich der Vorsitzende des Fördervereins und die Simulatorführerin Sarah Pfannkuch noch über das ausgeprägte Geschick des „Flugschülers“ wunderten, bemerkte Herr Dr.Steindorf fast beiläufig, dass er bereits 1300 Flugstunden mit echten Flugzeugen absolviert habe. Kein Wunder also, dass der Werkleiter den Hubschrauber im Simulator heile wieder auf dem Heliport zurück brachte. 

Fotos: Sarah Pfannkuch und Peter Stahl

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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© Christian Davin