Nach langjähriger Vorplanung ist es nun soweit: seit Dienstag, den
22.März 2011 startet der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“
von Fuldatal aus.
Während in der letzten Woche noch fleißig gepackt wurde, folgte am
Montag nun der Umzug durch eine professionelle Firma. Unter
fleißiger Mitwirkung des leitenden Rettungsassistenten Hans-Dieter
Bohlander und dem stellvertretenden ärztlichen Leiter des
Luftrettungszentrums Peter Stahl, wurde die gesamte Station in einen
Container-Komplex unmittelbar neben dem Betriebsgebäude der
Fliegerstaffel in Fuldatal-Ihringshausen umgesiedelt. Geplant
für den Einsatz, fern des ursprünglichen Standorts am Kasseler Rot
Kreuz Krankenhauses sind zunächst 6 Monate, in denen die komplette
medizinische Besatzung von „Christoph 7“ ihren Dienstbetrieb von
Fuldatal aus versehen wird. In dieser Zeit ist der Umbau des
Dachlandeplatz und der Diensträume im Roten Kreuz Krankenhaus
vorgesehen.
Neben den vielen Akten, der notfallmedizinischen Ausrüstung und der
Bekleidung für das Personal, musste auch die gesamte Funktechnik im
Roten Kreuz Krankenhaus abgebaut und in Fuldatal wieder aufgebaut
werden. Hierzu beauftragte das Land Hessen eine Firma, die vom
Funktechniker des Kasseler Regierungspräsidiums, Herrn Kemper,
unterstützt wurde.
Auch Telefon- und ein Internetzugang musste eingerichtet werden.
Neu für das Luftrettungszentrum ist die Inbetriebnahme einer
Waschmaschine und eines Trockners, die für eine desinfizierende
Wäsche geeignet sein muss. Auch diese geht erstmalig in Fuldatal in
Betrieb. Somit stehen in den Container einer Aufenthaltsraum mit
Küche, ein Bürokomplex, 2 Ruheräume, ein Lager sowie zwei Toiletten
mit Duschen zur Verfügung.
Alles in allem eine komplette Station – eben nur auf der platten
Wiese.