Förderverein der Luftrettungsstation „Christoph 7“
Kassel e.V.
Foto Aktive: Dieter Rohrbach
Zunächst zu Ihrer Info:
Der Förderverein selbst unterhält oder finanziert weder die
Luftrettung in Kassel,
noch organisiert er deren Arbeit.
Der Verein wurde am 10.04.2002 hauptsächlich
von aktiven Luftrettern und Pensionären gegründet.
Ziel war es damals wie auch heute noch,
Unzulänglichkeiten bei der Finanzierung von Ausrüstung,
Einsatzbekleidung und Ausbildungsmaßnahmen im Bereich der
Luftrettung immer dort zu finanzieren, wo keine öffentliche Mittel
verfügbar sind oder der Finanzierungsspielraum der Kostenträger
(Krankenkassen) nach gesetzlichen Vorgaben an seine Grenzen stößt.
So teilten sich im Jahre 2000 3 Ärzte ein Paar
Einsatzstiefel oder mussten die Mediziner notfallmedizinische
Fortbildungen aus eigener Tasche bezahlen, ganz abgesehen, dass
solche Fortbildungen fast ausschließlich in der Dienst freien Zeit
(abends und an Wochenenden) stattfanden. Bedenkt man, dass 1-2
Wochenenden pro Monat mit Diensten in der Klinik belegt sind, war es
immer schon eine großartige Eigenleistung, wenn man dann am 3.
Wochenende noch eine Fortbildungsveranstaltung besuchte.
Von Anfang an wurde der Tätigkeitsbereich des
Fördervereins durch die satzungsgemäßen Aufgaben definiert, die
selbst erst eine Anerkennung als gemeinnütziger Verein durch das
zuständige Amtsgericht und Finanzamt ermöglichen (Einzelheiten s.
unter „Satzung“).
Weiteres, wichtiges Engagement leisten die
ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vereins im Rahmen der
Öffentlichkeitsarbeit. Hierdurch soll die Bevölkerung besser
über die Luftrettung aufgeklärt werden. Informationen über die
Arbeit der Beteiligten aber auch das Aufzeigen der Grenzen eines
Hubschraubereinsatzes gehören z.B. zu dieser Tätigkeit. Des Weiteren
beteiligt sich der Förderverein an der finanziellen und personellen
Unterstützung z.B. bei der Ausrichtung von notfallmedizinischen
Fortbildungsveranstaltungen, Kongressen und Trainingszirkeln und
unterstützt die Bemühungen der aktiven Luftretter bei der
Kontaktpflege und dem Austausch mit den Boden gebundenen
Rettungskräften (Rettungsdiensten des ASB, DRK, der JUH und der
Malteser), den Bergwachten, der DLRG und den Feuerwehren, sowie
allen Hilfskräften, die an der Rettung von Menschenleben beteiligt
sind.
Über die Jahresaktivitäten informiert zusammenfassend
jeweils ein „Infobrief“ und die einmal im Jahr stattfindenden
„Mitgliederversammlung“
(Infobriefe und Protokoll sind unter „Downloads“
abzurufen).